Dojo-Verhaltensregeln

Als Einleitung und um ein erstes Gefühl für den traditionellen Hintergrund unseres Sportes zu vermitteln, möchten wir die fünf Leitsätze aus dem Dōjōkun zitieren.
Diese dienen als Grundlage für all unser Tun in den traditionellen, fernöstlichen Kampfkünsten, insbesondere im Jiu Jitsu (was auf japanisch soviel bedeutet wie
„Die sanfte Technik / Die nachgebende Kunst“) und deren Ursprung reicht bis zu den Buddhistischen Mönchen zurück.

Der Dōjō (japanisch für „Ort des Weges“) bezeichnet dabei den Trainingsraum und im übertragenen Sinn die Gemeinschaft der Trainierenden, die japanische Silbe „Kun“ ist im weitesten Sinne als „Regelwerk“ zu übersetzen.

 

Dōjōkun

  1. Es ist Pflicht nach der Perfektion des Charakters zu streben.
  2. Folge dem Ideal der Wahrheit.
  3. Mühe Dich Deinen Geist zu kultivieren.
  4. Achte die Regeln der Etikette.
  5. Hüte Dich vor ungestümem Übermut.

 

Darüber hinaus gibt es einige weitere, grundlegende Verhaltensregeln und Informationen die nicht nur aus der Tradition entstanden sind, sondern sich auch in anderen Dojos bewährt haben, um insbesondere Verletzungen und Unfälle zu vermeiden. Respekt und Wertschätzung gegenüber Anderen ist dabei die Grundlage.

Dazu helfen sie auch, die Aufmerksamkeit auf das Wesentliche zu lenken und Abläufe nachvollziehbar zu erklären. Und so erleichtert das Kennen und Verständnis dieser Regeln einerseits das Zusammenspiel in unserer Gemeinschaft, andererseits aber auch den Besuch in anderen Dojos auf der ganzen Welt.

Es lohnt sich deshalb, einen Blick darauf zu werfen.

 

Zur besseren Übersicht haben wir die Punkte in fünf Bereiche aufgegliedert.

 

Hygiene

In unserem Sport kommt es teilweise zu engem Körperkontakt, deshalb achten wir darauf, uns selbst, unsere Trainingskleidung und die von uns benutzten Räume frei von Gerüchen und sauber zu halten. Darüber hinaus werden wir bei ansteckenden Krankheiten den Kontakt zu Trainingspartnern vermeiden.

Wir betreiben unseren Sport auf der Matte (japanisch: „Tatami“) weitestgehendst barfuß und achten deshalb auf gewaschene Füße.
Nur in Ausnahmefällen und in Abstimmung mit den Trainern tragen wir beim Training Socken oder spezielle Mattenschuhe.
Straßenschuhe sind bestmöglich vom Trainingsbereich fernzuhalten und in dafür vorgesehenen Bereichen abzustellen.
Nach dem Anziehen des Trainingsgewandes verwenden wir für Wege ausserhalb der Matte Sandalen oder ähnliches.
Wenn wir mit bloßen Füßen außerhalb der Matte laufen, wischen wir uns die Füße vor dem Betreten der Matte ab.

Kleinere Wunden und Verletzungen kleben wir ab, wenn diese noch bluten oder nässen könnten.

 

Sicherheit 

Damit wollen wir vermeiden uns selbst und andere unnötig zu verletzen.
Daher nehmen wir jegliche Form von Schmuck vor dem Training ab: Haarklammern und -nadeln, Halsketten, Armbänder, Ohrstecker, Piercings, usw.
Schmuck ist vielfach eine Gefahrenquelle für uns selbst und für den Partner. So können Haarklammern/-nadeln Kopfverletzungen verursachen, Ohrstecker die Haut aufkratzen, mit Halsketten besteht die Gefahr des Strangulierens, in Armbändern können sich Finger verhaken.
Sollte ein Schmuckstück nicht mehr lösbar sein, kleben wir es ab.

 

Während des Trainings kauen wir keinen Kaugummi, da es zum Verschlucken und dadurch Husten/Ersticken kommen kann.

Ebenso essen wir auf der Matte und während dem Training NICHT, idealerweise verzichten wir auch ab zumindest 30 Minuten vor Trainingsbeginn darauf, ebenso wie auf kohlensäurehaltige Getränke. Damit vermeiden wir die Gefahr von Übelkeit und Erbrechen.

Zum Trinken während des Trainings bringen wir eine geeignete Flasche mit; entsprechende Trinkpausen sind vorgesehen.

 

Waffen und andere Trainingsgegenstände entfernen wir bei Nichtgebrauch von der Matte und legen diese nicht einfach auf ihr ab. So vermeiden wir Stolperfallen.

 

Sollte es zu einer Verletzung kommen, melden wir diese einem Trainer. Bei bestehenden Vorverletzungen ist eine Markierung durch ein farbiges Klebeband am Gi (japanisch, Kurzform für das Trainingsgewand) in Form eines Kreuzes über der verletzten Stelle üblich. Damit hat der Trainingspartner immer eine Erinnerung an diese Verletzung vor Augen.

Wir fügen niemandem absichtlich Schmerz zu!
Wenn wir jemandem aus Versehen weh getan haben, dann entschuldigen wir uns und strengen uns umso mehr an, dass uns dieser Fehler in Zukunft nicht mehr passiert.
Sollte uns jemand unabsichtlich weh tun, nehmen wir seine Entschuldigung an und üben keine Rache.

 

Falls eine Übung/Technik für uns (zu) schmerzhaft ist, klopfen wir mit zwei schnellen, aufeinanderfolgenden Schlägen mit der flachen Hand wahlweise gegen den eigenen Körper, den des Partners oder gegen den Boden ab. Sollte dies nicht möglich sein, ist ein Abklopfen auch mit den Füßen möglich oder ein lauter Ruf: „STOP“, “AUS“ oder „YAMATE“, „YAME“, „MATE(japanisch für „Stop/Warte“).

Umgekehrt, sobald wir von unserem Trainingspartner die eben beschriebenen Signale empfangen, beenden wir OHNE VERZÖGERUNG jede Technik und lösen jeden Hebel!

 

Wenn wir die Matte oder den Dojo während des Trainings verlassen müssen, fragen wir vorher einen Trainer um Erlaubnis. Eine Abmeldung erfolgt IMMER beim Trainer, nicht beim Übungspartner! Denn der Trainer trägt die Verantwortung für das Training.

Wenn Ihr z.B. in den Waschraum geht, weil Euch schlecht geworden ist und Ihr nach einiger Zeit nicht wieder kommt, kann der Trainer jemanden hinterher schicken. Vielleicht seid Ihr dort zusammengebrochen und braucht Hilfe.

 

Finger- und Fußnägel halten wir kurz und vermeiden scharfe Kanten. Nägel ritzen gerade beim Randori  (japanisch, wörtlich: „das Chaos nehmen“, üblicher Begriff für einen Trainingskampf) leicht die Haut des Partners und führen so zu zwar oberflächlichen, aber blutenden Verletzungen. Mit langen Fingernägeln ist es außerdem unmöglich eine richtige Faust zu machen.

 

Disziplin

Diese ist wichtig für alle Kampfsportler, darüber hinaus aber auch Grundlage für ein effektives Training.

Es beginnt mit Pünktlichkeit. Zu spät zu erscheinen, stört das bereits laufende Training und ist unhöflich gegenüber den Trainern und den Mittrainierenden. Es ist auch unfair gegenüber den anderen, sich durch zu spätes Erscheinen vor den Vorbereitungen (Auflegen der Matten,…) zu drücken.

Wiederholte Unpünktlichkeit zeigt mangelnden Respekt vor den anderen und vor dem Sport.
Wenn wir dennoch einmal zu spät erscheinen, entschuldigen wir uns bei den Trainern und warten auf den Trainingsauftrag.
Sollten wir aufgrund von Terminkollisionen regelmäßig später kommen, klären wir das vorher mit den Trainern.
Das gleiche gilt, wenn wir früher gehen müssen.

 

Bei unseren Trainings kommen Spaß, Freude und Lachen sicher nicht zu kurz, jedoch achten wir darauf, dass dies niemals auf Kosten der Sicherheit, Disziplin, des Trainingserfolges oder des Respektes geht.

Wir verfolgen deshalb das Training ernsthaft und mit voller Aufmerksamkeit, tratschen dabei nicht, hören bei Erklärungen der Trainer zu und setzen Anweisungen gewissenhaft um, da sie häufig dem eigenen Schutz und dem des Partners dienen.

Wir üben AUSSCHLIESSLICH die Techniken, welche von den Trainern vorgegeben werden.
Ausnahmen nur im „freien Training“ oder Randori und mit besonderer Erlaubnis, wenn dies entsprechend verlangt oder angekündigt wird.

Weisungen und Ermahnungen von Trainern sind unbedingt Folge zu leisten.

 

Wir trainieren mit einem Partner, nicht mit einem Gegner!
Daher üben wir uns in Geduld, nehmen Rücksicht auf die Leistungsfähigkeit unseres Partners und passen unser Verhalten entsprechend an. Speziell bei freien Kampfsituationen, wenn Adrenalin im Spiel ist, fällt das möglicherweise nicht immer leicht. Doch es ist unsere Aufgabe unsere eigenen Emotionen zu kontrollieren!

 

Auch für Begleitpersonen und Eltern, die während des Trainings im Dojo anwesend sind, gilt: Lärm und lautes Plaudern lenken die Sportler ab und ist daher speziell im Kindertraining für eine bestmögliche und notwendige Aufmerksamkeit kontraproduktiv!

 

Als Kampfsportler zeigen und leben wir auch fern des Dojo Anstand, Wertschätzung, Selbstkontrolle und Disziplin.
Dem entsprechend wenden wir gelernte Techniken außerhalb eines Trainings und Wettkampfes, also auf der Straße, in der Freizeit, Schule oder im Kindergarten NICHT grundlos an!
Dies ist uns AUSSCHLIESSLICH im Falle einer echten Notlage in Notwehr gestattet.

 

Tradition, Etikette, Respekt und Höflichkeit

Dieser Punkt wird bei uns groß geschrieben.

Besonders Jiu Jitsu ist eine Kampfkunst mit langer Geschichte und japanischen Ursprüngen. Die Pflege der Traditionen unserer Stilrichtungen sind Teil und Ausdruck dieses Sportes. Sie verhelfen zu einem besseren Verständnis und zur inneren Reifung.
Wir trainieren in einem Dojo. Alte, japanische Dojos wurden häufig über Generationen genutzt. An dieser Stätte wurde viel Mühe und Schweiß in die eigene Vervollkommnung gesteckt.
Männer und Frauen, in deren Fußstapfen wir nun treten, haben hier gelernt und gelehrt. Unser Dojo steht daher stellvertretend für diese Kampfkunst und all unsere Vorgänger. Diesen und unseren Trainern erweisen wir unseren Respekt, indem wir der traditionellen, japanischen Form der Begrüßung folgen.

Das beginnt damit, dass wir am Eingang des Dojos, vor dem Betreten des Raumes, eine entsprechende Verbeugung ausführen, ebenso beim Betreten der Matten. Dasselbe gilt beim Verlassen der Matte und des Dojos.
Auch begrüßen wir unsere Trainer, verabschieden uns von Ihnen und verhalten uns ihnen gegenüber immer respektvoll.
Respekt und Wertschätzung bringen wir aber nicht nur unseren Trainern, sondern auch allen anderen Sportlern und Menschen inner- und außerhalb unseres Dojo entgegen, unabhängig von deren Können, Graduierung, Herkunft oder Religion.

Wir betreten und verlassen den Dojo immer vollständig angekleidet, zum Training in der jeweilig vorgegebenen (gegebenenfalls traditionellen) Kleidung.
Ausnahmen nur bei Schnuppertraining oder wenn das Gewand vergessen wurde. Diese Schüler stehen dann aber IMMER am unteren Ende der Reihe.

 

Falls erforderlich, legen wir die Matten gemeinsam auf und bereiten alles Notwendige für das Training vor. Hierbei helfen wir alle mit, vom niedrigsten bis zum höchsten Gurt.
Anschließend wird der älteste oder ranghöchste Trainer den Beginn des Trainings anzeigen und alle auf die Matte bitten. Die Schüler stellen sich auf einer Mattenseite nebeneinander auf. Dabei steht der am höchsten graduierte Schüler (traditionell zuerst Männer, dann Frauen in der jeweiligen Graduierung) jeweils am nächsten zum Ausgang, der niedrigste am gegenüber liegenden Ende der Reihe. Die Trainer (oder japanisch: „Sensei“ = Meister, Lehrer) stehen den Schülern gegenüber.
Die Trainer positionieren sich dabei meist so, dass sich die Schüler zwischen ihnen und der Türe befinden, oft auch mit dem Gesicht zur Stirnseite/Front (japanisch: „Shomen“) des Dojo.

Der älteste oder ranghöchste Trainer gibt dem ersten, höchstgraduierten Schüler mit dem Kommando „YOI“ (japanisch für: „Achtung“) das Signal, woraufhin dieser das Begrüßungsritual leitet.
Es gibt verschiedene Formen des traditionellen Grußes die von Schule zu Schule verschieden sein können.
Wenn man in einem fremden Dojo zu Gast ist, folgt man daher einfach dem Beispiel der anderen.

 

Bei uns wird vorwiegend der traditionelle Gruß im Stehen (japanisch: „Ritsu Rei“) praktiziert.

Dieser erfolgt indem der ranghöchste Schüler den Gruß „SENSEI NI REI“ (japanisch für: „Gruß an den Meister“) an den ältesten oder ranghöchsten anwesenden Trainer richtet. Darauf verbeugen sich Lehrer und Schüler voreinander, um sich ihres gegenseitigen Respekts zu versichern. Beim Verbeugen werden die Fäuste vor dem Körper gehalten, die rechte geht zur Brust, dann werden die Beine geschlossen, beide Hände bei der eigentlichen Verbeugung auf die Oberschenkel gelegt, Kopf und Oberkörper abgesenkt und wieder aufgerichtet, Beinstellung wieder geöffnet, rechte Faust geht wieder zur Brust und Fäuste vor den Körper.

 

Eine weitere traditionelle Grußform im Kniesitz (japanisch: „Za Rei“) ist bei uns ebenfalls üblich:

Auf das Kommando „SEI ZA“ oder „ZA ZEN“ (beides japanisch für: „Absitzen“) knien sich die Schüler ab, erst das linke Bein, dann das rechte Bein. Anschließend knien die Trainer ab.

Mit „MOKUSO“ (japanisch für: „Ruhiges Denken“) eröffnet der erste Schüler die Meditationsphase. Wir sitzen mit geradem Rücken im Kniesitz. Die Augen sind geschlossen, die Hände liegen – mit offener Handfläche nach oben – auf den Oberschenkeln oder fassen rechts und links das Revers. Während der Meditation versuchen wir unseren Geist von den Gedanken des Alltags zu befreien und innerlich zur Ruhe zu kommen, um uns auf das bevorstehende Training einzustimmen. Eine einfache Methode hierzu ist, auf den eigenen Atem zu lauschen, nicht versuchen den Atem zu beeinflussen, einfach nur zuzuhören.

MOKUSO YAME“ beendet die Meditation. Die Augen werden wieder geöffnet.

Der erste Schüler wartet einen kurzen Augenblick, damit alle aus der Meditation zurückkehren können, bevor er den eigentlichen Gruß „SENSEI NI REI“ ausspricht. Darauf verbeugen sich Lehrer und Schüler voreinander. Beim Verbeugen werden die Hände vor den eigenen Knien auf den Boden aufgesetzt, dicht beieinander. Dann werden Kopf und Oberkörper abgesenkt und wieder aufgerichtet.

Jetzt steht der Lehrer auf. Daraufhin stehen die Schüler auf (erst das rechte, dann das linke Bein). Lehrer und Schüler verbeugen sich ein weiteres Mal im Stand voreinander.

 

Während des Trainings konzentrieren wir uns auf das Geschehen und die Anweisungen unserer Trainer. Andere Dinge haben in dieser Zeit auf der Matte nichts verloren!

Dabei beginnt jede Trainingssequenz, die wir mit einem neuen Partner durchführen damit, den Partner mit einer leichten Verbeugung zu begrüßen. Wenn wir den Partner wechseln, verabschieden wir uns mit einer Verbeugung vom bisherigen Partner.

 

Werden im Unterricht Waffen verwendet, nehmen wir diese außerhalb der Matte/Trainingsfläche zur Hand, grüßen damit zunächst den Shomen oder (falls nicht vorhanden) zum Zentrum des Trainingsbereiches, betreten diesen dann und wiederholen den Gruß zu einem allfälligen Partner.

Dabei zeigt die scharfe Seite zu einem selbst, der Griff ist links. Auch dem Partner übergeben wir die Waffe auf diese Weise.

Am Ende des Trainings stellen sich Schüler und Lehrer erneut auf und führen das gleiche Ritual wie zur Begrüßung – wahlweise im Stehen oder abgekniet – durch.

 

Wir verbeugen uns beim Verlassen der Matte (zur Mattenmitte), räumen gemeinsam die Matten weg und den Dojo auf, verabschieden uns von den Trainern und verbeugen uns letztmalig beim endgültigen Verlassen des Dojos (ins Zentrum des Dojo).

 

Kleidung

Auch diese ist Teil der Tradition. Beim Budo-Training („Budō“  japanisch, wörtlich: „Kriegsweg“, steht als Oberbegriff für alle japanischen Kampfkünste) tragen wir einen Gi (Kurzform für japanisch: „Keikogi“ = Bezeichnung für diese spezielle Trainingsbekleidung). Er ist klassischerweise aus Baumwolle gefertigt und besteht aus Hose (japanisch: „Zubon“), Jacke (japanisch: „Kimono“ oder „Uwagi“) und Gürtel (japanisch: „Obi“). Der Gi ist aus der japanischen Unterwäsche hervorgegangen, in der die Samurai trainierten. Er wird heutzutage traditionell vor allem in weiß oder schwarz getragen.

 

Die Jacke schließen wir durch den Gürtel. Ein traditionell richtig gebundener Gürtel ist am speziellen Knoten zu erkennen.
Es ist immer ein Gürtel in der Farbe zu tragen, die der erreichten Graduierung entspricht. Wurde der Gürtel vergessen, wird für das Training von den Trainern ein weißer Gürtel zur Verfügung gestellt.

Unter dem Gi ist jedenfalls eine (kurze) Unterhose oder Trainings-Short erforderlich. Traditionell tragen Männer kein T-Shirt unter der Jacke, bei Damen ist ein T-Shirt, Rushguard oder ein Sport-BH vorgesehen.
Im BJJ (Brazilian Jiu Jitsu) wird teilweise auch bei Männern unter dem Gi oder beim „No Gi Training” ein Rushguard-Shirt verwendet.

Gi gibt es im Handel in verschiedenen Ausführungen, die sich im Wesentlichen durch die Dicke des Materials und geringfügig in der Form unterscheiden.

Jiu-Jitsu-Gi und BJJ-Gi sind fester, weil sie den Belastungen des Zerrens beim Werfen standhalten müssen. BJJ-Gi sind dazu meist an den Knien verstärkt, da diese bei den Bodentechniken sonst schnell durchscheuern.

Geeignete Gi können bei uns im Dojo zu begünstigten Verbands-Konditionen erworben werden.

Anfänger dürfen während der ersten Wochen auch in anderer geeigneter Kleidung (Trainingshose und festes T-Shirt) trainieren, bis sie ihren Gi bekommen.

 

 

Wenn wir uns an diese einfachen Regeln halten und die beschriebenen Informationen berücksichtigen, dürfen wir uns mit Stolz als gute „Jiu-Jitsu-Ka“ (japanisch: „Jiu Jitsu Kämpfer“) bezeichnen und dienen als Vorbild in unserem Dojo und für unseren Sport!

 

In diesem Sinne: „ONEGAISHIMASU

 

© für Jiu Jitsu Goshindo Gablitz